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Die Lagerung und Reifung von Bier

Das Jungbier lagert bis zur Ausstoßreife. Die sich bei der Nachgärung bildende Kohlensäure kurz: CO2 wird dabei weitestgehend im Bier gebunden. Dazu wird ein leichter Druck aufgebaut und der Lagerkeller kalt gehalten. Grundsätzlich gilt: Je kälter, desto besser wird die CO2 im Bier gebunden.

Das zweite große Ziel der Lagerung ist das Absetzen der Hefe. Die meisten Hefezellen sterben im der Laufe der Nachgärung ab und sind somit für die Bierproduktion nicht mehr relevant.

Der Prozeß der Reifung muß natürlich auch laufend kontrolliert werden. Dazu ist jedes Lagergefäß mit einem Probenahmehahn ausgestattet. Diese Probnahmehähne nennt man Zwickel. Folglich ist die Entnahme einer Probe gezwickelt. Zwickelbier ist leicht trüb, weil es noch etwas Hefeanteil hat. Es wird heute von einigen Brauereien unter verschiedenen Bezeichnungen verkauft, da man den Brauerfachausdruck nicht in die Normalsprache übersetzen konnte. So kamen Bezeichnungen wie Kellerbier oder naturtrübes Bier auf die Etiketten.

Zwickelbier ist sehr gesund. Es enthält den Vitamin-B Komplex und weitere wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.